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24.10.2018

Nur keine Gruppenbildung

Kategorie: Aktuelles

Tapfer strecken die kleinen Staudenpflänzchen an der Offenauer Ortsdurchfahrt der B 27 ihre zarten Blättchen an diesem Mittwochmorgen in den scharfen Oktoberwind. Sie sind die Vorboten des zweiten Pflanztags im Rahmen des vom Naturschutzbund Nabu und dem baden-württembergischen Umweltministeriums geförderten Projekts „Natur nah dran“.

2000 Tulpenzwiebeln warten daneben in einem großen blauen Plastikeimer auf ihren Einsatz. Immer im Zick-Zack-Kurs zwischen den Pflänzchen werden sie in das Beet aus einem nährstoffreichen Kies- und Kompostgemisch gesetzt. Wenn im kommenden Frühjahr die ersten unter ihnen blühen, soll das Arrangement aus verschiedenen Wildtulpenarten, Traubenhyazinthen, Krokusse und Narzissen nicht künstlich wirken.

Heimische Pflanzen, auch als Heimat für Insekten wieder mitten hinein in die Städte und Gemeinden bringen will das Natur-nah-dran-Projekt. Im zweiten Jahr seiner Laufzeit ist auch Offenau mit dabei. Das lange, schmale Beet am südlichen Ortseingang ist nur eines von insgesamt fünf, die die Neckargemeinde in ihrer Mitte entlang der Bundesstraße und vor ihrem Rathaus im Sinne des Projekts naturnah, mit heimischen Wildpflanzen, umgestalten will.

Die im Sommer vor dem Verwaltungsgebäude gepflanzten Staudengewächse blühen bereits in sattem Lila. Ihre zarten Kollegen an der Ortsdurchfahrt sind erst im nächsten Frühjahr soweit. Höher als zehn bis zwanzig Zentimeter werden sie aus Gründen der Verkehrssicherheit so nah an B 27 aber nicht werden. Das gilt zum Beispiel auch für die Heidenelke und die buntblätterige Glockenblume, die in Samenform an diesem Dienstagmorgen noch auf ihren Einsatz warten. (her)