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21.03.2020

Land ändert Corona-Verordnung, neue Allgemeinverfügung des Landkreises Heilbronn

Kategorie: Aktuelles

Foto: Pete Linforth/Pixabay

Die Landesregierung hat weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus beschlossen und ihre dazu bestehende Rechtsverordnung (Corona-Verordnung, Corona-VO) geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Samstag, 21. März. Danach sind unter anderem Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Strenge Kontrollen sind angekündigt. Familien oder Menschen, die zusammenleben, dürfen weiter gemeinsam auf die Straße. Schließen müssen Restaurants und Gaststätten in Baden-Württemberg. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung soll weiterhin möglich sein. Ebenfalls schließen müssen Frisöre. Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie. Auslegungshilfen, welche Geschäfte im Land nach der Corona-Verodnung geschlossen werden müssen, bietet eine entsrprechende Liste das baden-württembergische Wirtschaftsministerium. Sie soll kontinuierlich von der Landesregierung ergänzt und aktualisiert werden. Auch der Landkreis Heilbronn hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Ihre Regelungen gelten ebenfalls ab 21. März und nehmen Infizierte stärker in die Pflicht. Die vom Landkreis am 13. März 2020 erlassenen Allgemeinverfügungen über die Einschränkungen von Veranstaltungen und das Besuchsverbot in Krankenhäusern werden mit dieser neuen Allgemeinverfügung aufgehoben. Die Inhalte sind inzwischen durch Rechtsverordnungen des Landes geregelt.