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16.10.2018

Kurzbericht

Kategorie: Aktuelles

Foto: Pixabay

zur Gemeinderatssitzung vom 2. Oktober

Kurzbericht zur Gemeinderatssitzung vom 2. Oktober

TOP 1
Bürgerfragestunde

Weder im Vorfeld noch am Sitzungsabend wurden Fragen an Verwaltung und Gemeinderat gestellt.

TOP 2
Bekanntgabe der nichtöffentlichen Beschlüsse vom 11. September

Es wurden keine nichtöffentlichen Beschlüsse gefasst

TOP 3
50 Jahre Kindergarten St. Anna
Hier: Übergabe eines Schecks
Mit einem großen Sommerfest feierte der katholische Kindergarten St. Anna im Juli seinen 50. Geburtstag. Die Freude über das Geschenk der Gemeinde dürfte noch länger anhalten. Mit einer Geldspende bedankte sich Bürgermeister Michael Folk bei Kindergartenleitrein C. Bertsch, ihrer Stellvertreterin A. Zimmermann und der katholischen Kirchengemeinde als Trägerin der Einrichtung für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit und die Betreuung des Nachwuchses in der Gemeinde. „Die Arbeit hat sich verändert, das Angebot hat sich verändert“, machte Folk auf die gestiegenen Anforderungen im Kindergartenbereich mit Kleinkind- und Ganztagesbetreuung aufmerksam.
Die bürgerliche Gemeinde Offenau, die 92 Prozent des sogenannten Abmangels übernimmt, könne mit guten baulichen Voraussetzungen ihren Teil zu einer qualitätsvollen Kindergartenarbeit beitragen. Das 450 Euro dicke Geldpräsent der Gemeinde haben die St. Anna-Erzieherinnen auch schon in einem ähnlichen Bereich verplant, und sich für ihre Schützlinge zehn bunte Riesenbausteine aus Schaumstoff ausgesucht.
Einen ganz leisen Abschied hatte sich Kirchenpflegerin H. Niebler gewünscht. 16 Jahre lang war die ausgebildete Finanzfachfrau für die Belange der beiden von der katholischen Kirchengemeinde St. Alban getragenen Offenauer Kindergärten St. Anna und Arche Noah zuständig. Ohne ein herzliches Dankeschön im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung wollten sie die Offenauer Ratsmitglieder allerdings nicht gehen lassen. „Da, wo es nötig war, hast du dich stark gemacht für die Kinder und die Erzieherinnen“, erinnerte Bürgermeister Michael Folk an die zupackende, aber pragmatische Art der ehemaligen Kirchenpflegerin. Oft genug sei in den vergangenen zwei Jahrzehnten bei Gemeinderatssitzungen gewesen, und habe dabei auch „Beschlüsse, die finanziell eine weit reichende Bedeutung hatten“, überzeugend vorgetragen.“
Bei der Arbeit der Kindergärten sei die Gemeinde im Hintergrund, bei baulichen Fragen gefordert. Dennoch sei man mit dem Träger eng verbunden. „In Deiner Zeit hat das prima geklappt“, berichtete Folk. „Schade, dass Du aufgehört hast.“
Damit Hannelore Niebler zwischen Reisen, Enkelbetreuung und Gartenarbeit tatsächlich Zeit für den Ruhestand bleibt, überreichte Bürgermeister Michael Folk einen Blumenstrauß und einen Genussgutschein für zwei für das Kulturforum Saline.

TOP 4
Auszüge aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) und dem Verkehrsunfallgeschehen 2017 der Gemeinde Offenau

Der Gemeinderat nahm die vom Leiter des für Offenau zuständigen Polizeipostens Gundelsheim vorgetragenen Zahlen und Erläuterungen zu Straftaten und Verkehrsunfällen im vergangenen Kalenderjahr 2017 zur Kenntnis.

TOP 5
Ortsdurchfahrt B 27 Offenau
a)    Lärmschutzwand B 27 – 3. Bauabschnitt

Der Gemeinderat nahm die vom Verkehrsgutachter der Gemeinde vorgestellte Kostenaufstellung zur ersten Lärmschutzwand am nördlichen Offenauer Ortseingang zur Kenntnis. Mit einer Enthaltung beauftragten die Bürgervertreter das gleichnamige Ingenieurbüro Zimmermann aus Haßmersheim mit der Planung der dritten Lärmschutzwand sowie deren gemeinsame Ausführung mit dem zweiten Wandabschnitt entlang der zwischen B 27 und Bachenauer Straße gelegenen Grundstücke.

b)    Neugestaltung des Verkehrsraums im Bereich „Neue Mitte Offenau – I/Apotheke
Mit der Neugestaltung des Verkehrsraums im Bereich zwischen Apotheke und geplantem Drogeriemarkt beauftragen die Mitglieder des Gemeinderats das Ingenierurbüro Zimmermann. Der Auftrag schließt sowohl die Planung einer neuen, barrierefrei gestalteten Fußgängerüberquerung als auch ein neues Gestaltungskonzept für den kleinen Platz an der Ecke vor dem Gebäude Neckarstraße 2 ein.

c)    Ausbau einer Infobucht am südlichen Ortseingang
Hier: Beratung

Auf rund 61. 000 Euro schätzt der Verkehrsgutachter der Gemeinde Offenau die Ausbaukosten für eine Haltebucht an der B 27 auf der Höhe des Bäckereieicafés Härdtner. Die Stelle ist bei Lastkraftwagenfahrern, die in Fahrtrichtung Bad Friedrichshall unterwegs sind, auch wegen des gegenüber liegenden Lebensmitteldiscounters, als Kurzzeitparkplatz beliebt. Davon zeugen die abgefahrene Grasnabe und die Reifenspuren im blank liegenden Erdreich. Muss die Gemeinde hier Abhilfe schaffen und auf eigene Kosten eine Haltebucht ausbauen? Für die Mitglieder des Offenauer Gemeinderats gestaltet sich eine Antwort auf die Frage schwierig. Weil vor einem eventuellen Bau auch eine Feinabstimmung mit dem für die B 27 zuständigen Straßenbauamt im Heilbronner Landratsamt erforderlich ist, vertagten die Ratsmitgliede die Entscheidung. Sie möchten zunächst auch von den in diesem Gebiet ansässigen Unternehmen wissen, ob so eine Haltebucht in ihrem Interesse wäre.

d)    Verkehrssicherheit
Kreuzung Gundelsheimer Straße/Bachenauer Straße

Die Mitglieder des Offenauer Gemeinderats beauftragten den Verkehrsgutachter der Gemeinde, anhand einer Skizze einen Umgestaltungsvorschlag zu machen, wie die nach der Einrichtung eines neuen Fußgängerüberwegs von Verkehrsteilnehmern zunehmend als gefährlich empfundene Abbiegesituation am Bahnübergang in der Bachenauer Straße entschärft werden könnte. Die Verwaltung hatte jedoch deutlich gemacht, dass aus rechtlicher Sicht keine Handlungsnot besteht.


TOP 6
Vergabe Straßenunterhaltung 2018

Einstimmig beauftragte der Offenauer Gemeinderat die Firma AZ Straßen- und Pflasterbau mit den ausgeschriebenen Leistungen zum Gesamtbetrag von 37.965,81 Euro brutto.


TOP 7
Bekanntgaben der Verwaltung

Der Vorsitzende, Bürgermeister Michael Folk gab bekannt, dass er im Frühjahr für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Offenau kandidieren werde. Die Entscheidung habe er sich reiflich überlegt. Dennoch habe er nach 24 Jahren als Bürgermeister und insgesamt über 30 Jahren in der Verwaltung in Offenau immer noch Freude am Amt. Gerade im Hinblick auf das Entstehen des Gebiets „Neue Mitte Offenau“ im Herzen der Gemeinde wolle er die „gute Entwicklung der Gemeinde“ weiter begleiten. Freilich benötige dieser Prozess „viel Geduld“. Immer wieder gelte es unterschiedliche Interessen abzuwägen und Rücksicht zu nehmen. „Ich fühle mich fit“, machte Folk das Interesse an seiner vierten Amtszeit deutlich. (her)