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Bewerbung um einen Bauplatz

Foto: Gemeindearchiv Offenau

Sie haben Interesse an einem Bauplatz in den geplanten Gebieten "Gelbenstein II" bzw. "Offenau Süd-Erweiterung"? Kämmerer Holger Leister hilft unter der Rufnummer 07136 95 40 17 gern weiter.

Baulückenbörse Offenau

Die Gemeinde Offenau begrüßt Sie herzlich auf den Seiten ihrer Baulückenbörse!

In Offenau gibt es zahlreiche Baulücken innerhalb der neueren Baugebieten "Bachenauer Weg",  "Gässlesweg" und im älteren Dorf- und Siedlungsgebiet. Auf diesen Grundstücken könnten Häuser entstehen, ohne dass neue Siedlungsgebiete geschaffen werden müssen.

Mit unserer Baulückenbörse verfolgen wir zwei Ziele:

1. Wir möchten den Menschen, die individuelle Baumöglichkeiten im Bestand suchen, ein Serviceangebot bieten. Denn hierbei unterscheidet sich unser Angebot von herkömmlichen Immobilienportalen: alle in unserer Börse eingestellten Grundstücke befinden sich im Siedlungsbestand und heben sich durch ihre Lage innerhalb eines gewachsenen Quartiers mit bereits bestehender Infrastruktur und funktionierenden Nachbarschaften von Bauplätzen im Neubaugebiet ab!

2. Die vorhandenen Innenentwicklungspotenziale sollen genutzt werden, um den Außenbereich mit seiner wichtigen Funktion für Landwirtschaft, Natur und Erholung zu erhalten.

Unsere Börse ist als Serviceeinrichtung für Menschen gedacht, die neu nach Offenau ziehen möchten oder die bereits hier wohnen und nach einem geeigneten Bauplatz suchen. Mit unserem Angebot möchten wir Sie bei Ihrer Suche nach attraktiven Wohngrundstücken unterstützen.

Eigentümern von Baulücken bieten wir die Möglichkeit, ihre Grundstücke kostenlos anzubieten und einem großen Interessentenkreis zugänglich zu machen. Mit unserem Kontaktformular können Sie uns Ihre Kontaktdaten mitteilen.

Wir laden alle Grundstückseigentümer und Bauinteressierte ein, sich auf unseren Seiten umzuschauen und zu informieren. Unter nachfolgendem Kontakt können Sie sich direkt mit unserem Ansprechpartner in Verbindung setzen:

            Gemeinde Offenau
            Bauamt
            Joachim Fritz
            Jagstfelder Str. 1
            74254 Offenau

            Telefon: 0 71 36 / 95 40-22
            joachim.fritz@offenau.de

Sie sind Eigentümer eines unbebauten Grundstücks im Innenbereich und möchten dieses gerne verkaufen?
Melden Sie sich bei der oben genannten Adresse. Wir freuen uns über jeden Eigentümer, der unsere Börse mit seinem Grundstück bereichert. Denn dadurch steigt auch die Attraktivität unseres Service-Angebots.

Die Gemeinde hat im Sinne einer nachhaltigen Dorfentwicklung bei der Mobilisierung von Bauland der Innenentwicklung innerhalb der Ortslagen Vorrang vor der Aussenentwicklung auf Naturflächen einzuräumen.

Das Kataster wird in Form eines jährlich zu aktualisierenden Planes geführt in dem die freien Flächen dargestellt sind. Die Gesamtbaufläche der Gemeinde Offenau beträgt ca. 52,50 ha. Davon sind 5 % dieser Bauflächen unbebaute Baulücken.

Täglicher Flächenverbrauch in BW

Aussage
Grund und Boden ist als knappes Gut nur begrenzt verfügbar. Die intensive Nutzung als Siedlungs- und Verkehrsfläche wird zunehmend kritisch hinterfragt. Mit den zumeist irreversiblen Nutzungsänderungen von zuvor fast ausschließlich landwirtschaftlich genutzten Flächen gehen erhebliche Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes einher. Der Indikator »Täglicher Flächenverbrauch« verdeutlicht Ausmaß und Tempo der Nutzungsänderungen. Dabei ist Flächenverbrauch und Versiegelung (teilweises oder vollständiges Abdichten offener Böden) keinesfalls gleich zu setzen.

Referenzwert
Entwurf des umweltpolitischen Schwerpunktprogramms der Bundesregierung (Berlin 2002) wurde das Ziel vorgegeben, den täglichen Flächenverbrauch bis zum Jahre 2020 bundesweit auf 30 Hektar (ha) zu beschränken. Im Vergleich zum Referenzzeitraum 1997/2000 bedeutet dies eine Reduktion auf ein Viertel des Ausgangsniveaus. Für Baden-Württemberg leitet sich daraus für 2020 ein Zielwert von 3 ha/Tag ab.

Ergebnisse
Im Jahr 2011, wurde täglich eine Fläche von 6,3 Hektar für Baumaßnahmen beansprucht. Das entspricht einem Jahreszuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in der Größenordnung von rund 3 301 Fußballplätzen (70m x 100m). Die täglichen Zuwachsraten der Siedlungs- und Verkehrsfläche waren seit Ende der 90er-Jahre rückläufig. 2006 und 2007 steht dagegen wieder für einen leichten Anstieg des Flächenverbrauchs, der aber seit 2008 und 2009 deutlich zurückging. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Die Folgen der Flächeninanspruchnahme sind sehr vielfältig. Es kommt zur Zerschneidung von Landschaften und der Zerstörung von natürlichen Lebensräumen, zur Versiegelung und Zerstörung wertvoller Böden und damit auch zum Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfläche. Auch auf Kommunen wirkt sich der anhaltende Flächenverbrauch, z. B. in Form von steigenden Kosten für die Bereitstellung der Infrastruktur in der Gemeinde, aus.

Um auch in Zukunft eine nachhaltige Entwicklung des Landes Baden-Württemberg zu gewährleisten, muss die tägliche Flächeninanspruchnahme reduziert werden. Dies könnte mit einem intelligenten Flächenmanagement - dem haushälterischen und sparsamen Umgang mit Fläche - erreicht werden. In Baden-Württemberg gibt es hierzu seit vielen Jahren umfassende Aktivitäten. Die Internetplattform "Flächenmanagement Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg will darauf verweisen, welche Projekte und Initiativen, guten Beispiele verschiedener Kommunen im Land, Forschungsvorhaben und Veröffentlichungen zu diesem Thema aus Baden-Württemberg im Internet dokumentiert sind.

Flächensparen in Baden-Württemberg

Die Bedeutung der Baulücken für eine erfolgreiche Innenentwicklung ist häufig nicht bekannt und wird regelmäßig unterschätzt. Nur durch die aktive Einbeziehung und Unterstützung der politischen Gremien und der Bürger kann die Aktivierung von innerörtlichen Baulandpotenzialen erfolgreich sein. Deshalb müssen alle Phasen des Flächenmanagements von einer breit angelegten, offenen Informationspolitik begleitet werden.

Eine spezielle Broschüre beinhaltet ausgewählte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Neue Handlungshilfen für die aktive Innenentwicklung" (HAI), das im Rahmen des Förderschwerpunktes "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement" (REFINA) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.
Diese Publikation wurde gemeinsam vom Umweltministerium Baden-Württemberg (UM-BW) und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) erstellt.

Beispiele für Fragebögen, Anschreiben und weitere Informationen finden Sie unter folgenden externen Links:


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