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Straßenbeleuchtungskonzept

BMU
PtJ

Projekttitel: KSI: Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Gemeinde Offenau - für den Bereich Außenbeleuchtung

 

Förderkennzeichen: 03KS3600
Laufzeit des Vorhabens: 01.10.2012 - 30.11.2013

 

Förderkennzeichen: 03KS6074
Laufzeit des Vorhabens: 01.08.2013 - 31.07.2014

Beteiligte Partner: Gemeinde Offenau
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich (PtJ) – ASt Berlin

Das erste Energiespar-Projekt der Gemeinde wurde bis Ende November 2013 umgesetzt. Im Verlauf diese Maßnahme konnten 80 Leuchten modernisiert werden.
Der zweite Abschnitt wurde im Zeitraum April bis Mai 2014 durchgeführt. Hier wurden insgesamt 82 Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HME) gegen neue LED-Leuchten ausgetauscht.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Straßenbeleuchtung von Offenau in drei Abschnitten (bis 2014/2015) auf die moderne LED-Technologie umzustellen und damit alle alten Leuchten, die bisher noch mit Quecksilberdampflampen ausgestattet sind, auszutauschen. Diese Lampentechnologie stammt aus den 1950-er Jahren und zeichnet sich durch einen hohen Energieverbrauch aus. Aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienz werden sie ab 2015 komplett vom Markt verschwinden und im Handel nicht mehr erhältlich sein.

Mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technologie im Bereich „Radweg zum Wohngebiet Südzucker“, „Bahnhofstraße“ und „Offenau Nord“ wurde der erste Abschnitt aus dem Straßenbeleuchtungskonzept umgesetzt, das im Jahr 2012 vom Gemeinderat auf den Weg gebracht wurde. Im zweiten Abschnitt konnten die Bereiche „Offenau Süd (Teilbereich)“, „Am Edelberg“ und „Bachenauer Weg“ umgerüstet werden.

Das  Energiespar-Projekt der Gemeinde Offenau aus den Jahren 2012 und 2013 umfasst ein Investition-Volumen von ca. 90.000 Euro. Insgesamt wurde bei der Umsetzung der Maßnahmen eine Stromverbrauchsreduktion um 69 % und eine CO2-Emissionsreduktion von ca. 24,5 t/a (entspricht 490 t in 20 Jahren) erreicht.
Möglich ist die Umsetzung dieses Projektes, weil die Gemeinde Offenau einen Zuschuss vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Höhe von rund 21.000 Euro erhält.