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8.04.2015

Zartes Grün im Gässlesweg

Kategorie: Aktuelles

Noch sind die Staudenpflanzen, die Felizitas Golz und Ulrich Maier vom Offenauer Bauhoteam im Gässlesweg setzen, nur grün. Die wilden Geranien und Frühanemonen unter ihnen sorgen bald für bunte Farbkleckse am Straßenrand. (Foto: Gemeinde Offenau)

Bauhofteam bepflanzt Baumscheiben mit wilden Geranien, duftendem Salbei und immergrünen Bodendeckern

Wilder Oregano und Geranie, zarte Frühanemonen, kleine Pflanzlein mit noch kleineren Blättern und einem verwirrenden, den ganzen Boden ihres Topfs bedeckenden Wurzelgeflecht: Dass die niedrigen Gewächse, die das Team des Offenauer Gemeindebauhofs heute Morgen in den sechs Pflanzbeeten im Baugebiet Gässlesweg verteilt hat, von unterschiedlicher Art sind, sieht auch der Laie. Bauhofleiter Rainer Beer pflückt ein in der Aprilsonne silbrig schimmerndes, über und über mit feinen Haaren bedecktes Blatt ab und zerreibt es zwischen seinen Fingern. Jetzt kann man die Verschiedenheit auch riechen. „Das ist wilder Salbei“, erläutert er.

Zum Kräuterpflücken sind die rund Staudenpflänzchen aber nicht geeignet. Sie vervollständigen vielmehr das jüngste Baugebiet im Ort.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres setzte die Gemeinde in die Beete, im Fachjargon Baumscheiben genannt, junge Zierkirschen ein. Damit die schweren Baufahrzuge während der Arbeiten im Gässlesweg die am Straßenrand zwischen den Parkplätzen angelegten Beete nicht beschädigen konnten, hatte die Gemeinde große Felsbrocken darauf angehäuft. Ein Teil von ihnen fand im Rahmen der Neugestaltung der Offenauer Bahnsteige im Zuge der Stadtbahn Nord eine neue Aufgabe.

Doch nicht nur die Steine mussten vor der Pflanzaktion entfernt werden. Damit sich Bäume und Staudenpflanzen im Straßenraum wohlfühlen, tauschte das Bauhofteam in jeder Baumscheibe auf einer Tiefe von 30 Zentimetern die vorhandene Erde aus.

Die Gestaltung der Baumscheiben mit abwechselnd blühenden Staudenpflanzen und einem Substratboden mit einem hohen Stein- und Tonanteil folgt dem innerörtlichen Pflanzkonzept der Gemeinde. Mit dieser Kombination bestückt die Gemeinde seit rund zwei Jahren ihre Beete entlang der Straßen und hat damit auch an der B 27 in der Ortsmitte gute Erfahrungen gemacht.