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9.05.2014

Treibgut mit Walnüssen

Kategorie: Aktuelles
Von: Nadine Herwerth-Gajer

Bauhofmitarbeiter Ulrich Maier hat wieder gut lachen: Die Verstopfung des Gutstund-Bachs ist beseitigt, auf seiner Schaufel liegen die letzten Reste. Die dunkle Linie an den neun Holzpflöcke hinter ihm zeigt aber noch deutlich, wie hoch die mitgeschwemmte Äste und Zweige den kleinen Bach in der Friedhofstraße ansteigen ließen. (Foto: Gemeinde Offenau)

Zu einem Hochwassereinsatz fern des Neckarufers wurden die beiden Bauhofmitarbeiter Tobias Bolle und Ulrich Maier heute Morgen gerufen: Äste und Schlamm hatten den kleinen Gutstund-Bach in der Friedhofstraße rund einen halben Meter hoch angestaut.

„Normalerweise holen wir hier, wenn wir sauber machen, einen Schubkarren voll Material heraus“, erzählt Bolle und scherzt: „Dieses Mal waren es gefühlte 100“. Der Berg aus Zweigen, Ästen, Blättern mit ein paar Walnüssen dazwischen, der sich neben dem Bachlauf erhebt, legt davon Zeugnis ab. „Das war das Unwetter in der vergangenen Woche“, vermutet Bolle. Auf seinem Weg von der Brunnenstube im Wäldlein unterhalb der Südzucker hat der Gutstund-Bach, bis er in dem Kanal unter der Friedhofstraße verschwindet, auch ausreichend Zeit, Treibgut zu sammeln, schließlich fließt er die meiste Zeit durch den Wald. (her)