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8.03.2017

Rehe müssen draußen bleiben

Kategorie: Aktuelles

Der kleine Obstbaum vorne links trägt schon einen Wildtierschutz, die Setzlinge hinter ihm bekommen bald einen eigenen Zaun zwischen den glänzenden Metallpfosten. (Foto: Gemeinde Offenau)

Wildtiere vom Leib der im Herbst frisch gepflanzten 4000 Bäumchen im Hägele hält bald ein neuer Zaun. „Der ist unten engmaschig, damit Hasen und Kleinnager nicht hindurch schlüpfen können“,

erläutert Offenaus Bauhofleiter Rainer Beer. Befestigt wird der spezielle Wildverbisszaun an 270 Metallpfosten, die das Bauhofteam seit gestern jeweils 50 Zentimeter tief in die Erde bohrt.

Ungefähr die Hälfte haben sie bereits geschafft, dazu zählt auch eine wie Gasse wirkende Öffnung in der Mitte des zukünftigen Wäldchens. „Das ist eine Rehgasse“, sagt Beer, „So erreichen Wildtiere schneller den schützenden Wald dahinter. Ohne den Durchgang wäre der Zaun zu lang.“

Rund fünf bis sechs Jahre, schätzt der Offenauer Bauhofleiter, bleibt der rund 800 Meter lange Zaun bestehen. So lange brauchen die jungen Traubeneichen, Elsbeeren, Hainbuchen und Kirschen seinen Schutz, damit sie nicht von Hasen angenagt und ihre Knospen nicht von Rehen gefressen werden. (her)