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7.04.2015

Pizza und Pasta bei Markuse

Kategorie: Aktuelles

Bürgermeister Michael Folk und Hauptamtsleiterin Sonja Schumm haben am Gründonnerstag für Markus „Markuse“ Proksch, den neuen Geschäftsführer der TG-Sportgaststätte, ein standesgemäßes Ostergeschenk dabei: eine Küchenschürze. (Foto: Gemeinde Offenau)

Die Vereinsgaststätte der Turngemeinde Offenau serviert die mediterranen Spezialitäten in einer ungewöhnlichen Konstellation

Die Geschenke der Gemeinde, eine Schürze und vier Geschirrhandtücher, zur Neueröffnung der Vereinsgaststätte der Turngemeinde Offenau kommen am Gründonnerstag gerade recht: Zum ersten Mal steht der frisch gebackene Restaurantleiter und Vereinsvorsitzende Markus Proksch selbst am Herd. Spareribs mit Barbecue-Dip serviert er an diesem letzten Fleischtag vor Karfreitag den TG-Fußballern, die später am Abend noch Training haben. Bürgermeister Michael Folk und Hauptamtsleiterin Sonja Schumm binden Proksch den blau-weiß gestreiften Küchenhelfer gleich um.

„Chez Markuse“ – Bei Markuse - prangt in leuchtendroten Buchstaben auf der Brustpartie. So heißt die Sportgaststätte im Mühlweg 9 seit April. Gastronomie = Frankreich = Meisterkoch lautete die augenzwinkernde Gleichung, die bei der Namensgebung Pate stand „Das kommt von „Bocuse" und war als Gag gedacht“, erläuterte Markus „Markuse“ Proksch.

Bitterernst war dafür die Situation, der sich die Turngemeinde im Januar gegenüber sah. „Der Pächter, der die Gaststäte erst im November übernommen hatte, hat aufgegeben. Doch es gab drei Heimspiele der Fußballmannschaft zu organisieren“, erzählt Proksch. Also stellte er sich selbst mit anderen Vereinsmitgliedern an den Grill, briet die Stadionwurst, schenkte Bier aus und beantragte für jedes Spiel eine neue Schankgenehmigung bei der Gemeinde.

„Und da habe ich gemerkt, dass es geht, wenn man sich kümmert“, sagt Markus Proksch. Das ist auch gut so, denn ein neuer Pächter, der schnell gefunden ist, möchte zwar einen Pizzalieferservice organisieren, aber keinen Restaurantbetrieb. Und so ist der Vorsitzende der Turngemeinde nun beim neuen Pächter der Sportsgasstätte TG Offenau als Geschäftsführer in Nebentätigkeit angestellt.

Der neue Pächter und zwei weitere Mitarbeiter bleiben dabei lieber im Hintergrund. Sie bereiten in der Küche Pizza, Pasta und leckere Salate für das Restaurant und den Bestellservice zu, Markus Proksch steht am Tresen und ist voller Ideen. Die Spareribs sind der Anfang, ein Antipastiteller mit luftgetrockneten italienischen Spezialitäten soll bald folgen. Zuhören, plaudern, Aufmerksamkeit schenken, das sind die Zutaten einer guten Gastronomie, findet der Geschäftsführer der TG-Sportgaststätte „und die Qualität der Speisen.“ „Chez Markuse“ wird alles frisch zubereitet. Die Spareribs zum Beispiel schaltet Proksch erst ein, als die Fußballer ihr Training beginnen.

Noch gibt es bei Markuse keinen Ruhetag. Einen zu bestimmen wird schwer, schließlich ist die TG-Gaststätte eine "Sky SportsbarW". Wer Bundesliga und andere sportliche Ereignisse schauen will, sitzt im abgeteilten Schankraum in der ersten Reihe.

Bürgermeister Michael Folk freut sich, dass die pächterlose Zeit am Mühlweg vorüber ist und hofft, „dass die TG-Vereinsgasstätte wieder zur ersten Adresse der Sportler wird und dass sie auch einen großen Zulauf aus der Bevölkerung hat.“ Geschäftsführer Markus Proksch wünscht sich das auch: „Für mich soll es ein Treff in Offenau werden, wo jeder gern hingeht“.

Info: Montags bis freitags ab 17.30 Uhr, samstags und sonntags auch schon früher, lassen sich „Bei Markuse“ Pizza, Pasta, Salate und feine Fleischgerichte bestellen. Schon mal vorab besuchen lässt sich die Sportgasstätte der Turngemeinde Offenau im Internet unter www.chez-markuse.de