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30.01.2015

Frühjahrsputz für den Kreisverkehr

Kategorie: Aktuelles

Platz für den geplanten Kreisverkehr an der Offenauer Bundesstraße gegenüber dem Gewerbegebiet Talweg musste auch dieser Ahorn machen. (Foto: Rainer Beer)

Das von der Gemeinde von langer Hand geplante „Ganzheitliche Verkehrskonzept“ nimmt Gestalt an. Gestern setzte das Team des Gemeindebauhofs gegenüber der Einfahrt zum Gewerbegebiet Talweg rechts und links der Bundesstraße die Säge an. Sechs Ahornbäume und eine kleine Linde mussten weichen – ihre Plätze werden für den neuen Kreisverkehr benötigt.

Damit die Bagger auch wie geplant im Mai anrollen können, muss die Ausschreibung beschlossen werden. Das Thema steht deshalb bei der nächsten Sitzung des Offenauer Gemeinderats ganz oben auf der Tagesordnung. Die Kosten in Höhe von 303.000 Euro für das Straßenbauwerk übernimmt die Bundesrepublik Deutschland, eine entsprechende Vereinbarung hatte Offenau bereits im vergangenen Herbst mit Berlin unterzeichnet. Der Kreisverkehr, der einen Durchmesser von 35 Meter haben wird, ist aber nur eine Maßnahme im von der Gemeinde seit mehreren Jahren sorgfältig durchgeplanten „Ganzheitlichen Verkehrskonzept“, das dem dichten Fahrzeugverkehr auf der Offenauer Ortsdurchfahrt mit vielen Instrumenten gleichzeitig begegnen will. Auch der Lärmschutz spielt darin eine wichtige Rolle. Im Dezember schloss die Gemeinde deshalb eine weitere Vereinbarung mit dem Bund. Dessen Lärmsanierungsprogramm erstattet Hauseigentümern zum Beispiel bis zu 75 Prozent der Kosten für den Einbau von schalldämmenden Fenstern zurück. Voraussetzung: Das Gebäude, in das die Fenster eingebaut werden sollen, wurde vor dem 1. Juli 1974 gebaut und hat noch nie finanzielle Unterstützung aus diesem Programm in Anspruch genommen. Entlang der Offenauer Ortsdurchfahrt kommen 17 Gebäude für eine Förderung in Frage. Die Anschreiben mit den Antragsunterlagen haben die Eigentümer seit dieser Woche im Briefkasten.