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10.11.2014

Finanzierungsvertrag für Kreisverkehr unterzeichnet

Kategorie: Aktuelles
Von: Redaktion

Strahlende Gesichter für eine runde Sache: Am vergangenen Freitag wurde im Rathaus Offenau die Vereinbarung über den Bau des Kreisverkehrs am südlichen Ortseingang unterzeichnet. (v.l.n.r.: Thomas Thullner, Abteilungsleiter Straßen und Verkehr beim Landratsamt Heilbronn, Nicole Bosch, Baureferat Nord beim Regierungspräsidium Stuttgart, Günter Gartenmaier, Leiter des Baureferats Nord, Gert Schönwälder, Abteilungsdirektor Straßenwesen und Verkehr beim Regierungspräsidium Stuttgart, Verkehrsplaner und –fachingenieur Uwe Zimmermann aus Haßmersheim, Bürgermeister Michael Folk und Erich Haffelder, Ingenieurbüro Willaredt aus Sinsheim) (Foto: Gemeinde Offenau)

Der lang ersehnter Einstieg in das ganzheitliche Verkehrskonzept der Gemeinde Offenau ist auch der Startschuss für die Erweiterung des Gewerbegebiets Talweg

Eine runde Sache besiegelten am vergangenen Freitag im Rathaus Offenau Bürgermeister Michael Folk und Gert Schönwälder, Abteilungsdirektor beim Regierungspräsidium Stuttgart und zuständig für das Straßenwesen und den Verkehr im Beisein von Vertretern verschiedener Straßenbehörden und Ingenieurbüros: Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, beteiligt sich mit 303.000 Euro am Bau eines Kreisverkehrs an der Einfahrt zum Offenauer Gewerbegebiet Talweg am südlichen Ortseingang. Der Kreisel ersetzt die dort bislang nur einseitig von der Bundesstraße möglich Abfahrt in das Gewerbegebiet.
Für die Gemeinde Offenau ist der 35 Meter große und vom Ingenieurbüro Uwe Zimmermann in Haßmersheim geplante Kreisverkehr nicht nur der ersehnte Einstieg in das von langer Hand entworfene ganzheitliche Konzept zur Verbesserung der Verkehrssituation auf und entlang ihrer Ortsdurchfahrt.
Der neue Kreisel macht auch den Weg frei für die Vergrößerung des Gewerbegebiets Talweg auf der gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße, die schon seit einiger Zeit unter dem Namen „Erweiterung Offenau Süd“ als Bebauungsplan in der Gemeindeschublade liegt. Nach einer gescheiterten Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vor zwei Jahren hat die Gemeinde ihre Planungen zur Ansiedelung von Einzelhandel mittlerweile so weit verändert, dass die neue Konzeption in einer ersten Anhörungsrunde während des vergangenen Sommers von den übergeordneten Behörden und Anliegern mit kleineren Anmerkungen gebilligt worden war.
Die Ausschreibung für den Kreisverkehr soll noch im Winter durchgeführt werden. Die Bagger könnten dann bereits im kommenden Frühjahr anrollen, und den symbolischen Spatenstich vom vergangenen Freitag schon bald in echt nachholen.