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15.10.2014

Ausgrabung am Spielplatz Gelbenstein

Kategorie: Aktuelles
Von: Redaktion

Fundamentreste legen Ulrich Maier (rechts) und Tobias Bolle vom Bauhofteam Offenau auf dem Spielplatz Gelbenstein frei. Doch die gehören leider nicht zu einer steinzeitliche Pfahlbausiedlung, sondern sind nur die Überreste des alten Spielgeräts (Foto: Gemeinde Offenau).

Nein, es sind keine archäologischen Ausgrabungen, die das Team des Gemeindebauhofs Offenau seit gestern am Spielplatz im Wohngebiet Gelbenstein unternimmt. Die an frühzeitliche Pfahlbauten erinnernden Stümpfe aus Holz und Beton, die aus dem Sandkasten ragen, sind vielmehr die abgesägten Reste der alten Schaukel-Rutschen-Kombination.

Pilze und Fäulnis hatten dem Spielgerät so zugesetzt, dass es abgebaut werden musste. Die Reste aus lackiertem Holz warten nun im Restmüllcontainer auf dem Bauhofgelände auf ihren Abtransport. Der alte Sand darf aber unter dem Nachfolger als Fallschutz bleiben.

Ihn hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 23. September ausgewählt. Die neue Attraktion auf dem Spielplatz wird aus buntem Recyclingkunststoff sein und selbstverständlich wieder eine Rutsche haben. Nur auf die Schaukel müssen die Gelbenstein-Kinder in Zukunft verzichten. Eine wie beim alten Spielgerät einfach an der Außenseite angebrachte Schaukel ist nicht mehr erlaubt.

In zwei bis vier Wochen könnte das neue Spielgerät montiert werden. Der Sand wartet solange am Zwischenlager im Mühlweg auf seinen neuen Einsatz. Im kommenden Frühjahr wird es für ihn dann nocheinmal interessant. Dann kommt der Sandmaster, und siebt die oberste Schicht des Fallschutzes frei von Wurzeln und verstecktem Spielzeug. Die ersten drei, zwei schwarz-weiß gefleckte Plastikkühe und ein Schaf, hat das Bauhofteam heute schon entdeckt.