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24.06.2013

72 Stunden im Dienst der Ortsgemeinschaft

Kategorie: Aktuelles

Sie haben Fahrradständer aus Holz gebaut und alkoholfreie Cocktails gemixt, einen Barfußpfad angelegt und Blumen gepflanzt. Sie organisierten einen Bringdienst im Feuerwehrfahrzeug für ältere Festbesucher, mobilisierten Sponsoren für eine Tombola , drehten nebenbei noch einen Film – und hatten dafür nur vier Tage Zeit: 40 Offenauer Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 11 bis 30 Jahren packten vom 13. bis 16. Juni im Rahmen der deutschlandweit vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend organsierten Sozialaktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ mit an, um ein Zeichen für Solidarität zu setzen.

Ihre selbstgewählte Aufgabe: Wie kann man das Offenauer Waldfest für alle Generationen noch attraktiver machen? Der neudeutsch-knappe Slogan „Pimp my waldfest!“ traf den Nerv jüngeren Einwohner.

Dem Mitmachaufruf im Amtsblatt folgten sowohl Jugendliche, die sich bereits bei den Ministranten, dem Kolpingjugendblasorchester und der Turngemeinde engagieren, als auch viele vereinslose Freiwillige – und nach der Konfession hat das siebenköpfige Organisationsteam Daniela Weiß, Andreas Weiß, Loraine Walk, Jessica Wengert, Linda Pierro, Jasmin Rickert und Melanie Brechter auch nicht gefragt.

Die Gemeinde Offenau sagt für diesen Dienst an der Ortsgemeinschaft „Dankeschön“ und sorgt für Abkühlung nach den vier heißen Aktionstagen: Sie lädt die gesamte 72-Stunden-Mannschaft zum Eis essen ein – gern auch zu mehr als 72 Kugeln.

Bürgermeister Michael Folk und Hauptamtsleiterin Sonja Schumm überreichten deshalb am letzten Waldfesttag eine vom Kulturteam im Rathaus gebastelte überdimensionale Eistüte mit Waffelhörnchen aus Pappkarton und Eiskugeln aus Tüll als symbolischer Gutschein. (her)