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Integration in der Hand

Das Thema Integration fest in der Hand haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bildhauerworkshops vor dem Offenauer Rathaus am Wochenende 15./16. Juli. Mehr über den Workshop, der Teil des mit Landesmitteln geförderten Offenauer Integrationsprojekts "Austausch der Kulturen" steht im großen Textfeld in der Mitte dieser Seite.

Über den kulturellen Tellerrand

Foto: Archiv Gemeinde Offenau

Gemütlich beisammensein und gemeinsam etwas unternehmen. Wir schauen buchstäblich über den Tellerrand unser eigenen Kultur. Kochen, basteln und der Integration vor dem Rathaus Farbe und Form geben - im Offenauer Integrationscafé ist vieles möglich. Weiter

Gemeinde sucht weiterhin Wohnungen

Foto: Helene Souza / Pixelio.de

Trotz des Umbaus des alten Kindergartens in der Bahnhofstraße bleibt die Gemeindeverwaltung auf der Suche nach Wohnungen für Flüchtlingen, deren Asylantrag bewilligt wurde. Grundlage für den Einzug im Rahmen der sogenannten Anschlussunterbringung bildet ein Mietvertrag; da die neuen Mieter aufgrund ihrer Anerkennung einige Zeit in Deutschland bleiben werden, ist auch das Mietverhältnis von längerer Dauer. Fragen rund um diese sogenannte Anschlussunterbringung beantwortet gern Hauptamtsleiterin Sonja Schumm unter der Rufnummer 07136 95 40 18 bzw. per Mail an sonja.schumm@offenau.de

aktualisiert: 29.7.2016
eingestellt: 27.7.2015

Gesellschaft für Integra

Einen Begleiter an die Seite bekommt die Integra-Skulptur vor dem Rathaus. Gemeinsam mit der Künstlergalerie B 27 organisiert die Gemeinde im Rahmen ihres breit angelegten Integrationsprojekts "Austausch der Kulturen" am

15./16. Juli
jeweils 10 bis 16 Uhr,
ein Bildhauerwochenende
vor dem Rathaus
.

Der Sandstein dafür ist bereits vor dem Rataus aufgestellt, und auch die Idee für seine zukünftige Form steht mit dem Gedankengang "Stein - Integration - Durchbruch" schon im Raum. Richtig fest in der Hand haben das Projekt aber alle, die an diesem Wochenende vor dem Rathaus zum Meißel greifen.

Eintritt frei.

Info:
Der Bildhauerworkshop ist Teil des breit anlegeten Integrationsprojekts "Austausch der Kulturen". Bis Ende November stellen sich die ehrenamtlichen Offenauer Asylbegreiter und die Gemeindeverwaltung dem Thema Integration auf den sechs selbst gewählten Schauplätzen Theater, Kunst, Religion, Spiel und Spaß, Essen und Musik mit jeweils einer Veranstaltung. Nach der Aufführung des Kinder- und Jugendtheaters Radelrutsch mit dem interkulturellen Musical "Krach im Haus der 1000 Lieder" im Kulturforum Saline am 28. Mai ist das Bilderhauerwochenend eine weitere Maßnahme. Im Offenauer Jubiläumsjahr 2017 setzt sie gleichzeitig den mit der Integra-Plastik begonnenen Skulpturenpark vor dem Rathaus fort.

Spiel und Spaß stehen im Mittelpunkt, wenn sich am Samstag, 8. Juli, alle Fahrradfreunde aus Offenau, ob mit, ob ohne Mitgrationshintergrund, auf ihr Zweirad schwingen: Das Jubiläumsteam der Stadtradel-Kampagne lädt zu einer gemeinsamen, familienfreundlichen Ausfahrt ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm. Abfahrt ist um 14 Uhr vor der Gemeinschaftsunterkunft, Ziegelhütte 6.

Das Thema Religion steht im Mittelpunkt eines Vortrags am Donnerstag, 21. September im Kulturforum Saline. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfen im Landkreis Heilbronn“ vom Landkreis Heilbronn mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg.
 

 

aktualisiert: 3.7.2017
eingestellt: 6.6.2017

Krach im Haus der 1000 Lieder

Foto: Theater Radelrutsch

Oder: Ich und Du - juchu.

Ein interkulturelles Mitmach-Musical für ein friedvolles Miteinander
Von und mit dem Heilbronner Kinder- und Jugendtheater Radelrutsch e.V.


Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr
Kulturforum Saline Offenau, Hauptstraße 8


Eintritt: 5 Euro; Kinder und Jugendliche, die sich in Begleitung eines Erwachsenen das Stück anschauen möchten, bezahlen keinen Eintritt.

Kuchen, Kaffee und Waffeln bereiten die ehrenamtlichen Offenauer Asylbegleiterinnen und -begleiter.

Die Aufführung ist der Auftakt zum breit angelegten Offenauer Integrationsprojekt „Aus-tausch der Kulturen.“ Bis zum Herbst stellt sich die Neckargemeinde dem Thema In-tegration auf den sechs Schauplätzen Kultur, Kunst, Religion, Spiel und Spaß, Essen und Musik. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfen im Landkreis Heilbronn“ vom Landkreis Heilbronn mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Info: Mit ´Krach im Haus der 1000 Lieder` präsentiert RADELRUTSCH eine spannende, humorvolle und aktuelle Theatergeschichte, in der Musik der Schlüssel zur Verständigung ist. Mit türkischen, russischen, serbischen, kroatischen, italienischen, rumänischen und deutschen Liedern, dargeboten von großartigen Schauspielern und Live-Musikanten mit Akkordeon, Geige, Flöte, Kontrabass und Klarinette. Wir laden ein zu einem interaktiven Musiktheaterfest der Kulturen mit mitreißendem Gesang und Theaterspiel. (zit. nach www.radelrutsch.de)

Babyausstattung gesucht

Fünfmal Nachwuchs in der Gemeinschaftsunterkunft erwartet (eingestellt 24.2.2017)

Engagiert kümmern sich die ehrenamtlichen Offenauer Asylbegleiter um die Menschen, die in der Gemeinschaftsunterkunft in der Ziegelhütte 6, aber auch im Rahmen der sogenannten Anschlussunterbringung in unsere Gemeinde gezogen sind. Ob Fahrradwerkstatt, Begegnungscafé, Begleitfahrten zu Ärzten oder dem Sprachunterricht: Mit viel Organisationsgeschick und persönlichem Einsatz haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein dichtes Netz von Angeboten für die unterschiedlichsten Bedürfnisse geknüpft.

Besondere Familienverhältnisse in der Gemeinschaftsunterkunft bringen die Helferinnen und Helfer an ihre Grenzen: Gleich fünf Babys auf einmal werden dort im Frühling erwartet. Für die Neuankömmlinge, darunter ein Zwillingspärchen, sucht der Helferkreis deshalb

-        -  Babyausstattungen

-         - Wickeltische

-         - Kinderwägen

-         - Babybetten

Über Anrufe oder Angebote per E-Mail freut sich im Rathaus die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Sonja Schumm, Telefon 07136 95 40 18, E-Mail: sonja.schumm(at)offenau.de

Flüchtlingshelfer/innen suchen Verstärkung

Ehrenamtliche freuen sich über weitere helfende Hände (eingestellt 13.2.2017)

Seitdem Mitte Oktober letzten Jahres die ersten Flüchtlinge in die Gemeinschaftsunterkunft in der Ziegelhütte 6 eingezogen sind, kümmert sich eine Gruppe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern um deren Begleitung. Waren es anfangs noch zwanzig, so hat sich die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner aktuell auf 69 erhöht. Dazu kommen noch zwei Familien, die bereits in der Anschlussunterbringung in Wohnungen in Offenau leben. Die Anzahl der „helfenden Hände“ ist jedoch fast gleich geblieben. Insofern würde sich die Helfergruppe über Verstärkungen sehr freuen.

Breit gefächert sind die Aktivitäten und Möglichkeiten der Unterstützung, beispielsweise beim Plaudern auf Deutsch in gemütlichem Kreis oder bei Spieleabenden, durch Hilfe bei Prüfungsvorbereitungen oder bei der Suche nach einem Platz für den bewilligten Integrationskurs, bei der Vermittlung von Vereinsangeboten, Begleitung zu Arztbesuchen und anderen Terminen, Vermittlung von Werten im täglichen Miteinander oder Ähnliches. Strahlende Augen zeigen dann, dass diese Hilfe auch wertgeschätzt und dankbar angenommen wird.

Wer sich engagieren möchte, schaut zum Beispiel einfach mittwochs ab 17 Uhr beim „Begegnungscafé“ im Gemeinschaftsraum der Unterkunft in der Ziegelhütte vorbei oder meldet sich telefonisch bzw. per Mail bei der Gemeinde Offenau, Telefon 07136 95 40 18 oder -19 bzw. post@offenau.de

Einzug im Oktober

Die Zimmer im Offenauer Asylbewerberheim Ziegelhütte warten auf Bewohner. (Foto: Peter Klotz)

Nicht mehr lange leer steht das Wohnheim, das der Landkreis Heilbronn seit dem Frühjahr für insgesamt 100 Flüchtlinge im Offenauer Gewann Ziegelhütte errichten ließ. Im Oktober sollen nach Auskunft des Landratsamts 38 Asylsuchende aus dem Irak in die Einrichtung der Erstunterbrinung mit Doppel- und Familienzimmern einziehen.

eingestellt: 28.9.2016

Flüchtlingsrat gibt Hilfestellung

Herzliche Einladung zum 4. Treffen der ehrenamtlichen FlüchtlingshelferInnen in Offenau
Dieses Mal: Willkommenskultur gestalten, der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg gibt Hilfestellung

Flüchtlingen bei ihrem Einleben in das für sie so fremde Deutschland begleiten und sie auch bei ihrem langen Weg des Asylverfahrens beraten und unterstützen – von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, werden viele Antworten gleichzeitig erwartet.

Mit ihren eigenen Fragen kommen sich die Ehrenamtlichen oft allein gelassen vor. Ein offenes Ohr dafür hat, neben der neuen Integrationsbeauftragten für die Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Bad Friedrichshall/Offenau/Oedheim, auch der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Der als gemeinnützig anerkannte Verein mit Sitz in Stuttgart vernetzt die Arbeit der lokalen Flüchtlingskreise- und initiativen in Baden-Württemberg und bietet umfassende Informationen zur rechtlichen Situation, zur Flüchtlingspolitik und zur Lage in den Herkunftsländern.

Das Integrationsteam im Rathaus Offenau hat einen Vertreter des Flüchtlingsrats eingeladen und freut sich unter dem Motto

Aktiv für Flüchtlinge:
Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg stellt sich vor
Dienstag, 14. Juni 2016, 19 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses

Der Infoabend liefert eine Einführung in das deutsche und internationale Flüchtlingsrecht und gibt praktische Hilfestellungen bei der Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Neue ehrenamtliche Flüchtlingshelfer und -helferinnen sind herzlich willkommen.

Krankenversicherung für Asylsuchende

Neuer Infoabend für ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer

Der Alltag der Asylsuchenden in dem für sie fremden Deutschland steht auch beim dritten Treffen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer in Offenau im Mittelpunkt.

Wie ist das, wenn man als Asylbewerber krank wird? Woher bekommt man einen Krankenschein? Gilt der dann auch für Familienangehörige? Und was ändert sich bei der Krankenversicherung, wenn die Antwort des Bundesamts für Migration und Flüchtlingen auf den Asylantrag endlich da ist? Gibt es Unterschiede zwischen einem sogenannten anerkannten Flüchtling und den Menschen, die aus Berlin nur eine Duldung bekommen haben?

Antworten auf diese Fragen gibt auf Einladung der Gemeindeverwaltung ein Referent einer gesetzlichen Krankenkasse am

Dienstag, 3. Mai 2016,
19 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses

Auf einen informativen Abend, der keine Werbeveranstaltung für eine bestimmte gesetzliche Krankenkasse sein wird, mit vielen Fragen freut sich Ihre Gemeindeverwaltung  

Der Willkommenskultur ein freundliches Gesicht geben

Aus zwei Reihen Baucontainern besteht auch das Offenauer Flüchtlingsheim, das der Landkreis Heilbronn im Gewann Ziegelhütte für 100 Asylsuchende errichtet. (Foto: Landratsamt Heilbronn)

Ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer besprechen die Eckpunkte ihres Engagements in Offenau

Aus: Amtsblatt Offenau, 16. Februar 2016, Nr. 7/2016

Die Stühle im Sitzungssaal des Rathauses wollen an diesem Dienstagabend im Januar beinahe nicht ausreichen. Über zwei Dutzend in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit interessierten Besucherinnen und Besucher nehmen auf ihnen Platz. Die meisten von ihnen hatten der Gemeindeverwaltung nach einer ersten Infoveranstaltung im vergangenen Juli im Kulturforum Saline ihre Kontaktdaten gegeben, andere hatten sich seit dem Sommer bei der Integrationsbeauftragten im Offenauer Rathaus Sonja Schumm „nachgemeldet“.

Flüchtlingsgruppen Noch steht vom Offenauer Flüchtlingsheim, das der Landkreis Heilbronn im Gewann Ziegelhütte baut, nur das Fundament. Die Wohncontainer, aus denen die sogenannte Erstunterbringung besteht, sind bestellt. Im Mai sollen die ersten von insgesamt 100 Neuoffenauern auf Zeit dort einziehen. Wer das sein wird, ob Familien mit Kindern oder mehrheitlich alleinstehende Männer, weiß man im Rathaus der Neckargemeinde noch nicht. „Zumeist zwei bis drei Tage vor dem geplanten Einzugstermin werden die Verwaltungen vom Landratsamt informiert“, berichtet Offenaus Hauptamtsleiterin Sonja Schumm.

Nicht ganz einfach ist es da, die Flüchtlingsarbeit für und in der Neckargemeinde zu strukturieren. Welche Bedürfnisse haben die Asylsuchenden und wie ist die Arbeitsteilung zwischen dem Landratsamt Heilbronn und den ehrenamtlich engagierten Helfern vor Ort? Denn auch nachdem die ersten Flüchtlinge in das Offenauer Heim eingezogen sind, bleibt der Landkreis für die Einrichtung verantwortlich, kümmert sich um Einrichtung und Belegung der Zimmer, berät bei Anträgen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz, gibt Krankenscheine aus. Ehrenamtlich engagierte Flüchtlingshelfer vor Ort sind als Unterstützung im Alltag gefragt, bei Arztbesuchen, als Begleitung bei Behördengängen oder beim Einkaufen.

Begrüßungskomitee Den Auftakt einer gelebten Willkommenskultur in Offenau soll auf jeden Fall ein Begrüßungskomitee übernehmen: Integrationsbeauftragte Schumm regt an, dass eine Gruppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern am Tag des Heimbezugs die Neuankömmlinge mit Tee und Gebäck in der Ziegelhütte begrüßt und so im direkten Wortsinn der Flüchtlingshilfe in Offenau ein freundliches Gesicht gibt. Denn aktiv abgeholt werden müssen die Asylsuchenden im Gewann Ziegelhütte, beispielsweise zum gemeinsamen Sporttreiben, darin sind sich die Offenauer Flüchtlingshelfer an diesem Abend alle einig - damit kein „Lagerkoller“ in dem Containerheim entsteht, das bis zur Bewilligung oder Ablehnung des Asylantrags unter Umständen mehrere Jahre lang ein Zuhause auf Zeit ist.

Wie wäre es ferner mit einem Gartengestaltungsprojekt, auch Angebote rund ums Fahrrad inklusive der Einrichtung einer Fahrradwerkstatt, Ausfahrten und einem Sicherheitstraining werden an diesem Abend diskutiert.

Kleiderbörse Soll Offenau eine eigene Kleiderbörse einrichten oder sich in diesem Punkt beim Betrieb der Einrichtung in der Nachbargemeinde Bad Friedrichshall einbringen? Die Kammer dort steht allen sozialschwachen Menschen gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises offen. „Wenn Offenau eine eigene Kammer eröffnet, sollte das auch dort so sein“, bekräftigt ein Teilnehmer. Weitere Gesprächsthemen sind Patenschaften, die Einrichtung eines Treffpunkts außerhalb des Unterkunft in der Gemeinde und der Versicherungsschutz für die ehrenamtlichen Helfer. Die sind über die Gemeinde versichert. Allerdings müssen sie ihr Engagement schriftlich erklären.

Treffen im April Eine entsprechende Liste will Offenaus Integrationsbeauftragte Sonja Schumm bis zum nächsten Treffen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und –helfer im April vorbereiten. Veranstaltungsort wird wieder das Rathaus sein, der Wochentag ein Dienstag um 19 Uhr. Weitere freundliche Gesichter für eine gelebte Willkommenskultur in Offenau sind dazu herzlich willkommen, die Einladung steht rechtzeitig im Vorfeld im Amtsblatt. (her)

Ein Zuhause in der Heimat auf Zeit

Ein neues Zuhause auf Zeit finden in Offenau Anfang kommenden Jahres 50 Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung verlassen mussten. Das Wohnheim für die Flüchtlinge baut der Landkreis Heilbronn im Gewann Ziegelhütte.

Doch mit einem Bett und einem Dach über dem Kopf ist die Integration der vielfach traumatisierten und entwurzelten Menschen noch lange nicht erreicht. Einkäufe erledigen, Besuche bei Behörden, der Gang zum Arzt – besonders ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache werden für die Menschen aus Syrien, Afrika und Südosteuropa diese scheinbar so alltäglichen Dinge zu einem beinahe nicht zu lösenden Problem.

Dem Landratsamt Heilbronn stehen, wie allen anderen Landkreisen- und Stadtkreisen in Baden-Württemberg, keine Mittel für die Bewältigung dieser Aufgaben zur Verfügung. Die Offenauer Neubürger auf Zeit sind während ihrer Wartezeit, ob ihr Asylantrag vom Bundesamt für Flüchtlinge und Migration bewilligt wird, auf die Unterstützung der alteingesessen Bürgerschaft angewiesen.

Wie lässt sich Willkommenskultur tatsächlich leben und den Menschen mit der begrüßenden Hand gleichzeitig Hilfe geben? Durch welche ehrenamtlichen Angebote wie zum Beispiel Sprachunterricht, Hilfe beim Einkaufen, der Organisation eines Spielenachmittag lassen sich die neuen Offenauerinnen und Offenauer, die bald am geographischen Rand der Gemeinde leben, mittenhinein in die örtliche Gemeinschaft holen?

Diese Fragen und ihre vielgestaltigen Antworten stehen im Mittelpunkt unserer Informationsveranstaltung

Neue Heimat Offenau: Hilfe für Flüchtlinge
am Donnerstag, 2. Juli 2015
um 19.30 Uhr
Kulturforum Saline

Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Ideen, Vorschläge, kurz: Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Gemeinde Offenau